Eine teuflisch nette Familie – finde dein inneres Team


Jetzt möchte ich dir den Workshop vorstellen, den Kirsten Buchholzer mit uns beimTarot-Treffen in Halle gemacht hat. Wie gesagt, stand das Treffen in diesem Jahr unter der Trot-Karte Der Teufel.
Der Tarot-Verband besteht im 15. Jahr. Im nächsten Jahr ist dann der Turm dran. Zurück zur teuflisch netten Familie. Es geht dabei nicht um deine tatsächlich existierende Familie, sondern um dein inneres Team, das dir hilfreich zur Seite stehen, aber auch hinderlich sein kann.
Zunächst formulierst du dein Anliegen, dein Thema oder, deine Frage an diese Legung.
Sodann suchst du naus deinem Deck alle Hofkarten heraus und gehst dann so vor:
1. Stelle dir aus der Versammlung der Holkarten ein Team zusammen. Dazu ziehst du 5 Hofkarten verdeckt. Zu jeder Karte formulierst du ein Wort oder einen ganz kurzen Satz. Möglichst ohne langes Nachdenken, ganz direkt. Am besten schreibst du ihn auf einen Zettel und legst ihn zur jeweiligen Karte.
Zum Beispiel:
Ich kann es ruhig angehen

 

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2. Arrangiere nun die Mitglieder deines inneren Teams intuitiv. Wie liegen die Karten zueinander, sodass es sich stimmig anfühlt?

3. Wer nervt mich am meisten? Bestimmt auch ein Nerver dabei, den du eigentlich nicht in deinem Team haben möchstest. Wer ist es? und womit nervt er dich?

4. Wen magst du am liebsten? Vielleicht, weil er oder sie dich unterstützt oder dir einfach sympathisch ist.

5. Wer ist dein Hauptantrieb? Wer versorgt dich mit der nötigen Energie?

6. Ziehe je eine Karte aus dem gesamten Deck zu den Fragen
a) Wie gehe ich mit dem Nerver um?
Beispiel:

Ich versuche ständig, ihn zu unterdrücken und zu verdrängen.

 

 

 

b) Wie stärke ich meinen Antrieb?
c) Wie kann mein Lieblingscharakter dabei vermitteln?

7. Arrangiere nun die Karten zu einem gut funktionierenden Team

8. Ziehe eine Karte aus dem gesamten Deck, die dir zeigt, wie du dieses funktionierende Team zusammenhalten kannst. Alle Team-Mitglieder, auch der Nerver sollten zusammenarbeiten und dich deinem Ziel, deiner Lösung oder deiner Antwort näher bringen.

Im nächsten Beitrag stelle ich meine Legung vor. Viel Spaß mit deinem inneren Team!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ei

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Meine Tageskarte


Ja, das trifft es genau. Eigentlich wollte ich in dieser Woche meine diesjährige Fahrradtour machen. Es ist ja auch das allerschönste Sonnenwetter dafür verhagelt, bzw. verregnet wie auf der Karte zu sehen ist. Natürlich bin ich auch traurig darüber, allerdings nicht so sehr wie es das durchbohrte Herz vermuten ließe. Ich trage es mit Fassung. Ich kann es ja auch nicht ändern und es gibt Schlimmeres, was einem schief gehen kann.

…..und jetzt meine Deutung


1. Was erzählt mir die Karte über mein Ziel?
Die Karte zeigt mir nicht etwa mein Ziel, das weiß ich ja schließlich selber. Sie kommt dafür gleich auf den Punkt und spricht meine Traurigkeit an, die mich manchmal ergreift, weil ich das Ziel nicht so erreichen kann, wie ich das gerne hätte.
2. Welches Hindernis zeigt mir die Karte?
Sie spiegelt mir meine Gefühle und es sieht so aus als wären diese das Hindernis, zumindest ein wichtiges. Resignation und Traurigkeit sind ganz bestimmt überhaupt nicht hilfreich. Eigentlich sind sie ausgesprochen kontraproduktiv. Zusätzlich könnte ich mich mal umdrehen und die aufrecht stehenden Kelche anschauen.
3. Welchen Rat gibt sie mir?
Sie rät mir unbedingt, Traurigkeit und andere Gefühle dieser Art zu beenden. Ob ich dann mein Ziel erreichen kann? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Es gibt keinen Deal mit dem Schicksal. Mit Sicherheit lebt es sich aber ohne Traurigkeit besser.

1 Karte – 3 Fragen


Diese Legung braucht nur eine Karte und die geht so:

Ziehe eine Karte und stelle ihr die folgenden Fragen:
1. Das ist mein Ziel?
Was erzählt mir die Karte über mein Ziel?
2, Was hindert mich, mein Ziel zu erreichen?
Welches Hindernis zeigt sie mir?
3, Was kann ich tun, um mein Ziel zu erreichen?
Welchen Rat gibt sie mir?

Es kann dabei um ein Ziel gehen, das man gerne erreichen möchte. Du kannst die Karte aber auch ohne ein konkretes Anliegen eine Karte ziehen und schauen, welches Thema zum Vorschein kommt.
Drehe die Karte nach Beantwortung jeder Frage um und stimme dich auf die nächste Frage ein.
Man kann natürlich auch andere Fragen stellen wie z. B. 1. Thema, 2. Das soll ich tun, 3. Das soll ich nicht tun – und diese anhand einer einzigen Karte beantworten.

Ich habe also eine Karte gezogen und zwar die Kelche V.

Ich muss feststellen, dass ich das garnicht so einfach finde. Ich werde darüber nachdenken und das dann teilen. Vielleicht magst du diese Legung mal ausprobieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tarot-Sonntag 2018


Wie in jedem Jahr gab es interessante Vorträge. Den Anfang machte Annegret Zimmer mit einem spritzigen Vortrag über den Teufel mit dem Titel Der Teufel steckt im Detail. Der hat es ja bekanntlich in sich mit seinen schier unendlichen Facetten. Annegret ist es wieder einmal gelungen, einige davon sehr interessant und humorvoll zu beleuchten. Leider weiß ich nicht so recht, wie ich aus diesem Feuerwerk von einem Vortrag eine Kurzfassung herausziehen soll. Eine, die das Feuer nicht zum Erlöschen bringt.
Eins aber hat mir besonders gefallen: Der Teufel ist sowohl im Tarot als auch überhaupt unverzichtbar. Er ist der Diabolos (diaballein, griech. durcheinanderwerfen), der wirft also alles durcheinander und bringt damit die Szene in Bewegung. Wie wäre die Welt, wenn alles immer so bliebe, wie es ist?

 

Den darauffolgenden Vortrag hielt Ruth Ragna Axen. Ihr Thema: Tarot und Hochsensibilität.
Ragna führt uns vor Augen, dass es hochsensible Kinder nicht leicht haben, wenn ihre Hochsesibilität nicht frühzeitig erkannt wird.
Ragna zeigt in 3 Phasen den Weg von der hemmen-den Prägung bis zur energetischen Befreiung.
Phase I – Traumatisierung – Hemmende Prägungen aus der Kindheit
Phase III – Den Schatz heben
Phase II – Entdeckung der Veranlagung Hochsensibili-tät und Erlernen der Selbstregulation
Sie zeigt auf, wie sich die einzelnen Phasen in bestimmten Tarotkarten (Crowly-Deck) widerspiegeln und in der Beratung Hochsensibilität anzeigen können. Mit ihnen kann dann auch ein Prozess der Heilung und Entwicklung angestoßen werden.

Die Vorträge sind in der aktuellen Ausgabe der Tarot Heute nachzulesen.

Zum Abschluss gab Kirsten Buchholzer einen Workshop mit dem Titel Eine teuflisch nette Familie – Triff dein inneres Team!
Hier ging es um die Hofkarten, aus denen wir unser inneres Team zusammenstellen konnten. Darüber berichte ich gesondert und so ausführlich, dass du das für dich selbst verwenden kannst.

Der nächste Tarot-Event findet vom 21. – 23. 6.2019 in Konstanz am schönen Bodensee statt.

 

 

Der Tarot e.V. zu Gast in Halle an der Saale


In Kurzform möchte ich heute über das Wochenende berichten, das der Tarot-Verband jedes Jahr anlässlich der Mitgliederversammlung ausrichtet. Dieses Jahr fand das Ereignis in Halle/Saale statt, sorgfältig und liebevoll ausgerichtet von Annegret Zimmer. Sie ist die Redakteurin der Online-Verbandszeitschrift Tarot Heute, die ich zur Lektüre sehr empfehlen kann. In diesem Jahr ist der Trot-Vrband 15 Jahre alt geworden. Deshalb stand der Teufel Pate. Er hat sich von seiner besten Seite gezeigt.

Wie immer begann die Veranstaltung mit dem Stammtisch. Im Gasthaus zum Goldenen Herz fanden sie etwa 15 Leute ein. Gutes Essen und interessante Unterhaltung gaben einen schönen Auftakt. Natürlich wurden auch Karten gelegt. Auch die Wirtin bat schließlich um eine Legung für sich.
Am anderen Morgen gab es eine Stadtführung durch Halle, die ich geschwänzt habe. Ich muss zu meiner Entschuldigung anführen, dass ich schon zweimal in Halle gewesen bin und mir die Stadt angesehen habe. Stattdessen habe ich im Süßen See bei Seeburg gebadet, um mich vor der Mitgliederversammlung nochmal gründlich herunterzukühlen. Heiß war es nämlich.
Über einen Punkt daraus möchte ich berichten und zwar über die Regionalen Ansprechpartner (RAP), die es in einigen Bundesländern und auch im deutschsprachigen Ausland gibt. Der oder die RAP ist in ihrem jeweiligen Bundesland Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Tarot e.V. und repräsentiert diesen nach außen. Er vermittelt Interessenten an die örtlichen Karten-Stammtische. Ggf. initiiert er selbst Stammtische und offene regionale Treffen. Er unterstützt Mitglieder bei Messen, Vorträgen und sonstigen Vereinsaktionen. Überhaupt ist er beratend, unterstützend und initiativ tätig. Eine interessante Aufgabe im Verein! Am Ende der Mitgliederversammlung stand wie immer die Vereins-Legung für das kommende Jahr.
Und abends gab es gemeinsames Spargelessen und einer sehr lustigen Legerunde. Man kann sehr viel Spass haben mit dem Tarot!
Am anderen Tag folgte der Tarot-Sonntag m it Vorträgen und einem Workshop. Drüber demnächst.