Mehr über denTarot-Sonntag


Im darauffolgenden Vortrag stellte Matthias Höltje wieder Sonette von William Shakespeare vor. Diesmal ging es um die vier Könige, die er den vier Temperamenten nach C.G. Jung zuordnete. Höltje ist Literaturwissenschaftler und Tarotliebhaber. Er hat entdeckt, dass die ersten 78 Sonette von Shakespeare die Tarotkarten behandeln. Dies zeigt er in seinem interessanten Buch „Shakespeare und Tarot“ nachvollziehbar auf. Wenn man sich mit einer Karte intensiver beschäftigen möchte, lohnt es sich, das entsprechende Sonett von  Shakespeare miteinzubeziehen. Es versteht sich, dass er mit dieses Forschungsergebnissen keine akademische Anerkennung erfährt.

 

 

 

 

 

Melinda Cange aus der Schweiz zeigt uns in ihrem Vortrag „Esoterik im Smartphon-Zeitalter“ die vielfältigen Möglichkeiten auf, wie wir als Tarotberater die Menschen digital erreichen können. Ich müsste besser sagen: könnten! Die Zuhörerschaft, etwas älter als die Referentin, verfolgte die Ausführungen interessiert, aber ich gehe davon aus, dass die allermeisten nicht in der Lage sind, so flexibel und multimedial für sich zu werben. Deshalb kann ich den Vortrag auch nicht wirklich wiedergeben.
Hängen geblieben bei mir ist ihre Unterteilung der Menschen in Generationen, je nachdem, mit welcher Technik sie in ihrer Kindheit und Jugend aufgewachsen sind. Sie selbst hatte bereits in der Grundschule einen schuleigenen Computer. Ich hingegen bin mit Schiefertafel, Griffel und Schwamm eingeschult worden. Diese Generation kam schon garnicht mehr vor bei ihr.
Wenn du mehr über Melinda, bzw Mademoiselle Tarot erfahren möchtest, hier der Link:  http://www.changelicious.com

 

In völligem Kontrast dazu klebte Isolde Scheuvens zwei große Papiere mit Tesafilm an ein Flipchart. Es sah wundervoll aus. Der Kontrast löste Heiterkeit aus, aber es war genau richtig so. Es muss wirklich nicht immer Powerpoint sein. Das Thema ihres Vortrags lauteet: „Unerwartete Erkenntnisse im Tarot“.
Frau Scheuvens berichtet über die Arbeit mit einer Gruppe von 4 Frauen, mit denen sie sich über einen Zeitraum von 4 Jahren einmal monatlich getroffen hat. Jede der Frauen hat jedes Mal eine Karte zu einem Thema gezogen. Themen waren z.B. „Wie gehst du mit dem Thema Geschwister um?“ oder „Was sagt dir diese Karte zum Thema Tod?“ Frau Scheuvens hat die Verläufe protokolliert und für uns auf dem Flipchart dargestellt. Sie stellte den Verlauf von zwei Frauen dar, analysierte die Karten nach Großen und kleinen Arkana, nach Elementen und Häufigkeit. Zum Schluss erzählte sie anhand des Kartenbildes die Geschichte der Teilnehmerin. Eine sehr schöne Arbeit und eine gelungene Darstellung.
Leider sind meine Bilder von Frau Scheuvens nichts geworden, so muss es ohne gehen.
Im letzten Vortrag stellte Karin Ploog das Pentarot vor. Darüber möchte ich gesondert berichten.

 

 

 

 

 

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