Mehr zur Legung „Mein ideales Ich“


Kürzlich ist mir aufgfallen, dass icvh die Legung zum idealen Ich noch nicht so ausgewertet habe, wie ich es zu tun vorgeschlagen habe. Das möchte ich jetzt nachholen. Wenn du magst, kannst du dir die beiden Beiträge nochmal anschauen. Zur Erinnerung die Karten:
Das reale Ich  Der Weg dahin  Das ideale Ich

© Königsfurt Urania

© Königsfurt Urania

© Königsfurt Urania

Manuela hat sich im Magier selbst erkannt.  Manuela hat auch begriffen, dass sie sich entscheiden und es anpacken muss, wenn sie beim idealen Ich ankomme n will. Es gefällt ihr nicht, so deutlich ihre mangelnde Initiative und Entschlusslosigkeit im Kartenbild gespiegelt zu sehen.
Deshalb könnte der Weg vom realen zum idealen Ich nicht ganz leicht sein. Nein, sie ist da noch nicht, jeden Fall nicht so, wie sie sich das vorstellt. Dennoch ist ihr ideales Ich ein Teil von ihr. Sie ist ein mitfühlender und hilfsbereiter Mensch und stets bereit, etwas für andere zu tun. Insofern ist sie bereits bei ihrem idealen Ich angekommen. Nur, das reicht ihr nicht. Sie möchte diese Eigenschaften in konkrete, beruflich Formen gießen. Das ist ihr Wunsch und ich denke, es ist auch ein erreichbares Ziel für Manuela.
Und an dieser Stelle lohnt es sich, die beiden Kartenbilder miteinander in Beziehung zu setzen. Der Magier ist ein machtvolle Karte, eine Karte, die das Thema Macht anzeigen kann. Dieses Potential ist bei Manuela zu spüren, auch wenn  sich selbst noch nicht so sehen kann. Die zugewandte größere Person auf der Kelche VI scheint da ganz anders zu sein. In unserer Legung steht sie für Manuelas Wunsch, andere Menschen zu beraten und ihnen damit zu helfen. Aber auch diese Figur hat einen Machtaspekt in  diesem thematischen Zusammenhang. Sie steht über der anderen, kleineren Person, die hier etwas entgegennimmt. Die beiden sind nicht auf Augenhöhe. Die größere Person ist ein Stück mächtiger als die kleinere. Das  verbindet hier die beiden Karten. Im einem beratenden Kontext hat der Berater einen Kenntnis- und Wissensvorsprung vor dem Ratsuchenden. Dennoch muss er oder sie sich immer darüber im Klaren sein, dass er oder sie mitmenschlich mit dem Ratsuchenden auf Augenhöhe ist. Sonst besteht die Gefahr von Machtmissbrauch. Es ist also notwendig, sich über die eigene Motivation Rechenschaft abzulegen, wenn man einen helfenden Beruf ergreifen möchte.
Hier schauen wir nochmals auf die Karte Die Liebenden. Sie weist den Weg von A nach B. Und dabei geht es um Liebe.

Ursula

 

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