Bäumchen wechsel dich – eine Spielidee


 Hier nochmal die Gefühlekarten. Der Satz enthält 25 Gefühle und 6 Bedürfnis- oder Tu-was-Karten. Diese 6 Karten fordern uns auf, uns das was uns fehlt selbst zu geben und ebenso  anderen.Alles, was wir uns selbst geben, kommt auch von außen auf uns zu.

 

 

Das sind die Karten, die ich gezogen und über die ich im letzten Beitrag geschrieben habe. Sie sind der Ausgangspunkt für die folgenden Kombinationen.

 

 

 

Nun habe ich damit ein bisschen herumgespielt. Ich habe jede Tarotkarte in rechts daneben liegende Gefühlekarte verlegt. Die rechts liegende Karte wird zur ersten. Dann habe ich überlegt, ob das auch Sinn macht. Tut es. Hier meine spontanen Ideen. Sie sind nicht auf mich bezogen, sondern allgemein gedeutet. Du findest bestimmt noch ganz andere Deutungen.

1. Zu einer guten Beziehung gehört es, dem anderen Freiheit zu schenken. Man kann den anderen nämlich nicht gefangen halten, ohne selbst gefangen zu sein. Das ist ein hoher Preis für das bisschen Macht, was man verspürt.

2. Eine Auseinandersetzung, die man mit Erfolg und unter gegenseitigem Respekt geführt hat, schenkt Zufriedenheit. Vielleicht kann man auch zufrieden sein, wenn man einfach gewonnen hat, egal was mit dem Verlierer ist. Oft holt einen so ein Vorgehen aber irgendwann wieder ein. Am besten ist es, wenn beide Parteien zufrieden aus der Auseinandersetzung hervorgehen. Das wäre dann eine Win-Win-Situation.

3. Stillstand kann Angst machen. Wenn man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Da braucht es viel Vertrauen, Geduld und Durchhaltevermögen. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen wo das Pferd sich wieder vorwärts bewegt.

 

Und noch eine Runde. Wieder verlege ich die Tarotkarten nach rechts. Es ergibt sich das folgende Bild.

1. Das ist fast so wie in der vorangegangenen Kombination: Stäbe V und Zufriedenheit. Eine vielleicht längst schon fällige Auseinandersetzung geführt zu haben, schenkt ein wunderbares Gefühl der Befreiung. Eine Last ist von uns genommen, die wir möglicherweise nicht ständig gespürt haben, die aber dennoch ihre Wirkung getan hat. Hinterher denkt man, ach hätte ich das schon viel früher erledigt.

2. Manchmal fühlt es sich richtig gut an, etwas zu Ende gebracht zu haben. Da muss dann erst mal gar nichts weitergehen. Man genießt die Früchte der Arbeit und ist zufrieden.

3. Eine so schöne Beziehung und Angst? Wirkliche Beziehung bedeutet, sich einzulassen, sich zu verbinden, verbindlich zu sein. Das kann schon Angst machen und nicht jeder hat den Mut dazu.
Soweit meinen Gedanken zu diesen Kombinationen.
Und jetzt die Spielidee:
Mit 3 – 4 Personen geht das so: Jede zieht eine Gefühlekarte und dazu eine Tarotkarte. Reihum wird gedeutet. Dann gibt jede ihre Tarotkarte nach rechts weiter, sodass sich neue Kombinationen ergeben, die gedeutet werden möchten. Dieser Vorgang wird fortgeführt, bis man seine selbst gezogene Kombination wieder vor sich liegen hat. Du kannst dich zu jeder Kombination zum Beispiel fragen: Hat diese Kombination eine Botschaft für mich? Steht sie in Verbindung zu Situationen, Ereignissen, inneren oder äußeren Konflikten in meinem Leben? Wozu fordert die Kombination mich auf?
Soviel zu den Gefühlekarten. Demnächst noch mehr zum Tod. Und vielleicht eine neue Legung.

Ursula

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s