Das Labyrinth

25. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar


labyrinthLabyrinthe üben eine große Faszination auf mich aus. Kaum treffe ich irgendwo auf ein begehbares Labyrinth, bin ich schon darin unterwegs. Damit bin ich nicht allein. Ein sehr bekanntes Labyrinth ist das in der Kathedrale in Chartres. Dazu möchte ich ein Erlebnis erzählen: Auf einer Urlaubsreise waren wir einige Tage in Chartres und haben uns jeden Tag eine zeitlang in dieser beeindruckenden Kathedrale aufgehalten. Zu meinem großen Bedauern war das berühmte Labyrinth mit Stuhlreihen zugestellt. Ich wäre so gerne die ganzen Windungen bis in die Mitte gegangen. Dann beschlossen wir, am anderen Morgen weiter zu reisen. Als ich morgens aufwachte, hatte ich plötzlich den drängenden Wunsch, nochmal in die Kathedrale zu gehen. Ich wusste nicht, was ich da eigentlich wollte.
Ich habe also den ganzen Betrieb aufgehalten. Wir haben die Abreise verschoben und sind in die Kathedrale gegangen. Und – ich konnte es nicht fassen: Die Stühle waren weggeräumt worden und das Labyrinth lag frei und begehbar da. Jetzt wusste ich es. Es war ein schönes Erlebnis, dem langen Weg durch alle Windungen zu folgen und in der Mitte anzukommen. Und dann nach einer Zeit des Verweilens den Rückweg zu nehmen.
Gerne denke ich daran zurück.
Labyrinthe gibt es in vielen Kulturen und zu allen Zeiten. Bekannt ist der griechische Mythos von Theseus, der in der Mitte des Labyrinths den Minotaurus tötet und am Faden seiner geliebten Ariadne den Weg zurück findet. Darüber demnächst mehr und über die Frage, welche Bedeutung der Ariadnefaden eigentlich hat.
Ursula

 

Karte mit Gefühl

14. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar


Kürzlich hat mir Klemens Burkhardt die Gefühle-Karten zugeschickt. Ich habe sie gleich ausprobiert. Es ergeben sich ganz erstaunliche Kombinationen. Diese hier möchte ich zeigen: Ich habe zuerst die Gefühle-Karte gezogen und dann die Tarotkarte. Gegensätzlicher könnte es kaum aussehen. Aber wie immer: Es stimmt. Kennst du das auch? Mitten in der Nacht erscheinen Angelegenheiten, die schwierig für uns sind, in den schwärzesten Farben. Ich bin da ziemlich gut drin. Ein Teil von mir wälzt Dinge hin und her, die bei Licht besehen, halb so schlimm sind. Da ich das weiß, finde ich Frieden, indem ich einfach aufhöre, fruchtlos zu grübeln. Ich lenke mich ab. Bei Tage schaue ich mir dann an, womit ich nicht im Frieden bin und überlege, was zu tun ist. Manchmal gibt es etwas zu tun, manchmal heißt es nur, das anzunehmen, was ist und damit Frieden zu finden.
Schön zu sehen, wie sich die beiden gegensätzlichen Komponenten miteinander zu einer schlüssigen Botschaft verbinden.

Ursula

Hier die Website von Klemens:  http://sonnenzentrum.de/

Die Tageskarte

9. September 2016 § Hinterlasse einen Kommentar


© Königsfurt Urania

© Königsfurt Urania

Jetzt habe ich eine kleine Pause eingelegt. Ich habe eine sehr schöne Fahrradtour gemacht und zwar von der Neißequelle an Neiße und Oder entlang bis in die Uckermark. Und nun habe ich diese Tageskarte gezogen. Eigentlich passt sie sehr gut zu einer Information, die ich heute erhalten habe. Ich empfinde das Bild stets als eine äußerst dramatische Darstellung. Es würde ja durchaus ein einziges Schwert ausreichen, um einen Menschen zu durchbohren. Meine Gedanken allerdings machen aus einem Schwert gleich 10. Also ein riesen Drama, wo es durchaus Auswege und Lösungen gibt.
Es ist auch mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass die Gefühle den Gedanken folgen. Da ist zuerst ein Ereignis, ein Sachverhalt, eine Situation. Das ist zunächst einmal völlig wertfrei. Es ist einfach. Natürlich fangen wir sogleich an, zu bewerten. Im Falle einer negativen Bewertung folgen daraus Gefühle wie Wut, Angst, Trauer und viele andere. Bewerten wir positiv empfinden wir z. B. Freude, Begeisterung und Zufriedenheit.
Deshalb lohnt es sich stets, die Gedanken zu überprüfen, wie es mit The Work of Byron Katie möglich ist, und so unsere Bewertung zu verändern. Dann fallen mindestens 9 der Schwerter heraus, wenn nicht alle.

Ursula

Shakespeare und Tarot

17. August 2016 § Hinterlasse einen Kommentar


Höltje
Nachdem ich aus garantiert WLan-freier Zone zurückgekehrt bin, möchte ich den Vortrag von Matthias Höltje vorstellen, den er auf dem Tarot Event in Duisburg gehalten hat:
Tarot und Literatur – eine noch zu entdeckende Dimension
am Beispiel der Sonette von Shakespeare
Er hat dargestellt, dass die Aussagen der ersten 78 der 154 Sonette von Shakespeare genau mit den Themen der Tarotkarten übereinstimmen. Darüber auch ein Buch* geschrieben, in dem er eine kleine Auswahl der Sonette behandelt. Ein Werk mit allen Sonetten in ihrem Bezug zum Tarot soll zu einem späteren Zeitpunkt herausgegeben werden. Ich habe das nicht abgewartet und habe schon mal dieses Buch direkt vom Autor gekauft.
Zuschnitt HoltjeEs ist ein wissenschaftliches Werk, durchaus verständlich, aber dennoch wäre es sehr aufwendig, z.B. das Kapitel über das 1. Sonett und den Magier so aufzubereiten, dass du es in der gebotenen Kürze wirklich gut nachvollziehen kannst. Ich habe es probiert und lasse es sein. Ich beschränke mich deshalb darauf, dir das Buch zu empfehlen, wenn du dich diesem Thema widmen möchtest. Ich finde es lohnend und zudem sehr faszinierend, zu denken, dass es eine Verbindung von Shakespeare zum Tarot gibt. Höltje stellt diese Verbindung nachvollziehbar dar. Immer wenn ich mich mit einer Karte beschäftige, die in diesem Buch behandelt wird, greife ich dazu und schaue nach, welche weiteren Einsichten ich dem Text entnehmen kann.
Es wundert einen nicht, dass Höltje im literaturwissenschaftlichen Betrieb mit diesem Thema nicht punkten kann. Seine Bemühungen, ein Seminar an einer Uni anzubieten, sind erfolglos geblieben. So ist das eben mit dem Tarot.

Ursula

* Matthias Höltje „Shakespeare und Tarot – Die Sonette“, KUUUK Verlag, Königswinter bei Bonn, 2014

Die Tageskarte

8. August 2016 § Ein Kommentar


© Königsfurt Urania

© Königsfurt Urania

Ein Aufbruch. brechen wir nicht ständig auf? Immer, wenn wir etwas Neues beginnen. Das sind nicht immer die spektakulären Taten im außen. Auch im Inneren brechen wir immer wieder auf und erschließen uns neue Räume. Wie geht das? Für mich hat es damit zu tun, polar angesiedelte Persönlichkeits- oder Seelenanteile zu vereinen. Für die sichere Fahrt des Wagens sind beide Zugtiere vonnöten, das dunkle wie das helle Tier. Wenn wir also ungeliebte, oft auch unerkannte Aspekte unserer selbst ans Licht holen und unsere Vater-bzw. Mutterschaft dafür anerkennen, entsteht Einheit und der Lebenswagen nimmt Fahrt auf. Und das fühlt sich wirklich gut an, heute.

Ursula

Begegnung mit dem Magier El Fantadu

1. August 2016 § Ein Kommentar


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Das ist Bernd G. Kreuzer. Sein Magiername lautet Ashlati El Fantadu. Ich habe diesen liebenswerten Menschen beim Tarot-Event in Duisburg kennengelernt.Hier sitzt er beim  Markt der Möglichkeiten an seinem Stand und zwar mit silberbestickter Weste und Käppi, seinen Arbeitsklamotten, wie er sagt.
Wenn die Liebe himfälltZuschnittHier signiert er gerade das Buch, das ich bei ihm gekauft habe. Es heißt „Wenn die Liebe hinfällt“ und handelt von einer Anzahl Menschen und ihren Geschichten unter besonderer Berücksichtigung von Friedhöfen. Schön geschrieben und sehr unterhaltsam. Man kann sogar die eine oder andere Lehre daraus ziehen.

 

 

 

 

 

 

Das Losbuch ZuschnittAuch ein sogenanntes „Losbuch“ hat er geschrieben. Was das ist? El Fantadu zitiert aus Wikipedia: „Losbücher, auch Punktierbücher, Traumbücher oder Wahrsagebücher genannt, sind ein seit dem Spätmittelalter verbreitetes und populäres Genre der mantischen Literatur. Sie entstammten hauptsächlich den Traditionen der antiken und arabischen Literatur. In abgewandelter Form und in Verbindung mit Tarot oder Kabbala werden sie bis in die Gegenwart verwendet“.
Man würfelt eine 3-stellige Zahl und schlägt im Buch nach, was da geschrieben steht, z.B.
343. Manchmal muss man sich von etwas trennen, um wieder frei zu sein. Sie sollten die Chance nutzen, sich auf Ihre beruflichen Fortbildung zu konzentrieren oder eine Umschulung in Angriff zu nehmen. alles was Sie im Moment anfangen, sollten Sie auch konsequent zu Ende bringen.
Mit dem letzten Satz kann ich im Moment ziemlich viel anfangen.
oder
234. Fantasie kann man nutzen, um die (Liebes-)Sterne vom Himmel zu holen, oder um sich verrückt zu machen. Schon meine Oma wusste: „Eifersucht ist ein schlechter Koch“. Ein wenig mehr Toleranz würde Ihnen jetzt gut zu Gesichte stehen oder soll ich lieber sagen: Lassen Sie Ihrem Partner/in seine/ihre kleinen Geheimnisse. Zurzeit sind leichte Magen- und Rückenprobleme möglich. Bevor Sie sich künstlich aufregen, lesen Sie ein kleines Buch. Zum Beispiel „Mieses Karma“ von David Safier.
Diesen Text habe ich nicht gewürfelt, sondern nur abgeschrieben. Das Domino-Orakel habe ich vorerst noch nicht ausprobiert, da ich kein Domino-Spiel habe.
Bernd G. Kreuzer ist ein sehr erfahrener Kartenleger, Handleser und Wahrsager. Letzteres heißt, er sagt, was für dich wahr ist. Er ist ein vielgereister Mann, zuerst auf See und dann später auf Jahrmärkten. wo er sehr gefragt war. Inzwischen arbeitet er nur noch zuhause, bzw. von zuhause aus. Wenn du mehr wissen möchtest, hier seine Seite:
http://el-fantadu.de/home.html

Ursula

Alles im grünen Bereich

24. Juli 2016 § Hinterlasse einen Kommentar


© Königsfurt Urania

© Königsfurt Urania

Was will ich mehr! Eine solche Tageskarte erfreut das Herz. Es ist alles gut, ich brauche mich um nichts zu sorgen – auch nicht um das, worum ich mir gerne mal Sorgen mache. Sorgen sind eigentlich völlig kontraproduktiv. Wie wäre es mal stattdessen mit Vertrauen? Dass alles seine Richtigkeit hat, dass ich die Dinge nicht im Kontext der Polarität betrachten muss. Es geht nicht um gut oder schlecht, um gewünscht und gefürchtet usw. Es ist einfach! Die weißen Stäbe des Magiers, die oben und unten anzeigen, sind hier auf gleicher Höhe. Alles ist ausgeglichen.
Die Vollendung ist der Endpunkt dynamischer Prozesse und ist dem Wandel unterworfen. Insofern ist sie der Beginn eines neuen dynamischen Prozesses, den wir getrost abwarten können. Bis dahin genießen wir den Zustand der Vollendung und Reife.

Ursula

 

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