Eine Tageskarte


Es wundert mich heute nicht, dass der Hierophant auftaucht. Er rät mir, in einer bestimmten Angelegenheit den Rat und die Unterstützung von jemand zu suchen, der mehr davon versteht als ich. Eigentlich hatte ich das bereits in Erwägung gezogen und fühle mich daher bestätigt. Manchmal weist der Hierophant darauf hin, dass man Wissen und Weisheit in sich selbst finden kann. Dann müsste man aufmerksam auf die innere Stimme hören. Manchmal kommt der gute Rat von innen, manchmal von außen. Ich werde ihn dieses Mal im außen suchen.

Advertisements

Die numerologische Auswertung der Legung


Wir haben dann verschiedene Quersummen gezogen.
Bettinas Seite: Der Stern = 17 (Die Hofkarten haben keine Zahl)
Die Seite der Mutter: 10 Rad des Schicksals + 7 Der Wagen = 17
Mittlere Karten: 20 Gericht + 1 Der Magier = 21

Wenn wir die entsprechenden Karten aus den Großen Arkana nehmen, sieht das so aus:


Links:                                 Bettina          17 = Der Stern
Beziehung:                                              21 = Die Welt
Rechts:                              Mutter           17 = Der Stern
Quersumme insgesamt:                         10 = Das des Schicksals
Wir sehen hier ein Bild der Harmonie und Ausgewogenheit. Der Stern zeigt sowohl für Bettina als auch für ihre verstorbene Mutter Befreiung und Neuanfänge an. Die Welt zeigt an, dass die Beziehung sich erfüllt hat und zu Ende gebracht ist. Es gibt keine Abhängigkeiten mehr. Die Quintessenz der gesamten Legung: Für beide dreht sich das Rad weiter. Jede kann für sich ihren Weg gehen.
Die numerologische Analyse bestätigt und bekräftigt die Legung. Ich finde, dass sich das auch in dem harmonischen Kartenbild deutlich sichtbar ausdrückt.

 

Eine etwas besondere Legung


Kürzlich hat mich eine Frau, wir nennen sie hier Bettina, aufgesucht mit einem besonderen Anliegen. Sie wollte wissen, ob die Beziehung zu ihrer schon lange verstorbenen Mutter bereinigt sei. Bettina hat sich mit den belastenden Vorkommnissen ihrer Kindheit schon intensiv und lange auseinandergesetzt. Zuletzt hatte vor einiger Zeit unter Anleitung einer Heilerin mit ihrer verstorbenen Mutter kommuniziert und alte Belastungen mit ihr geklärt. Sie hat aber Bedenken, ob die Themen wirklich abgeschlossen sind.
Ich habe kurz überlegt, wie das gehen kann und habe dann einfach angefangen, wie ich es meistens tue, wenn es um Beziehungen geht. Heraus kam eine interessante und präzise Legung, sodass ich meine Bedenken, sie hier darzustellen, zurückgenommen habe.
Möglicherweise ist eine Legung über die Kommunikation mit einer verstorbenen Person nicht so dein Fall. Dann kannst du das auch so sehen: Bettina hat mit der Repräsentanz der Mutter in ihrer Seele kommuniziert. Das funktioniert genau so gut und ist ebenso richtig. Wer weiß das schon.
Hier die ganze Legung:

Zu den einzelnen Positionen:

Für sich selbst hat Bettina den Stern gezogen und als Ergänzungskarte den Buben der Kelche. Bettina sieht sich auf dem Bild als eine unbelastete, befreite Seele. Sie ist befreit von den Lasten, die sie bezüglich ihrer Mutter so lange in sich getragen hat. Sie kann jetzt so etwas wie einen Neuanfang machen, so fühlt es sich für sie an.
Sie braucht jetzt nicht mehr immer die alten Gefühle anschauen und das alte Leid. Sie kann auch hier neu beginnen. Es gibt so vieles anzuschauen. Dr Kelch ist immer voll.

 

 

Das sind die Karten, die Bettina für ihre verstorbene Mutter gezogen hat. Das Kartenbild mutet ebenfalls befreiend an. Das Rad des Schicksals könnte hier für den karmischen Zusammenhang stehen. Es rollt weiter und der Wagen trägt die Seele der Mutter weiter. Sie ist nicht mehr an die Tochter wegen des alten Leids gebunden.

 

Diese Karte hat Bettina für die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter gezogen. Hier ergeht ein Weckruf.

Wozu ruft der Engel auf?
Er ruft Bettina dazu auf, ihr Leben in die Hand zu nehmen und es frei von den Belastungen der Kindheit zu gestalten. Bettina ist die Magierin ihres Lebens. Sie ist nicht mehr über früheres Leid an ihre Mutter gebunden.

Was die Karten für die Mutter bedeuten könnten, wissen wir nicht und brauchen es auch nicht zu wissen.

 

Bettina findet, dass die Legung ihre Frage beantwortet hat. Sie ist frei, ihren ureigenen Weg zu gehen.
Anschließend haben wir die Legung numerologisch betrachtet. Das zeige ich im nächsten Beitrag.

 

 

 

 

Tageskarte


Diese Karte habe ich heute gezogen. Ich weiß nicht wirklich, was sie mir sagen will. Eigentlich wirft sie Fragen auf: Welchem Weckruf soll ich folgen? Aus welchen Begrenzungen sollte ich mich herausbegeben? Wahrscheinlich einfach abwarten, was geschieht.
Interessant ist, dass ich vom Tarotverband zu meinem diesjährigen Geburtstag genau diese Karte erhalten habe. Man hat sie für mich gezogen.
Was bedeutet das Gericht für dich?

Der Rat der übrigen Karten


Jetzt kommen die übrigen Karten zum Einsatz.
6. Schritt
a) Wie gehe ich mit dem Nerver um. Eigentlich geht es inzwischen darum, wie ich mit dem Nerver umgehen sollte.
Dazu habe ich die Gerechtigkeit gezogen.
Hier ist er nochmal, der Nerver:

Und hier der Rat des Tarot zum Umgang mit dem Nerver. Ich sehe das so, dass ich ihm die Stirn bieten sollte. Ich beurteile ihn als überhaupt nicht hilfreichen Bremser und lasse nicht zu, dass er hier die Leitung übernimmt. Ich weise ihn in seine Schranken und mache meine Arbeit.

 

 

 

b) Wie stärke ich meinen Antrieb?
Dazu habe ich den Buben der Münzen gezogen.
Das ist der Antrieb:

Eigentlich braucht so ein Antrieb keine Stärkung mehr. Die Gefahr beim Ritter der Stäbe besteht eher darin, dass die ganze Sache ein Strohfeuer wird und die anfängliche Begeisterung wieder verpufft, sobald das Ganze in Arbeit ausartet und kontinuierliches dranbleiben angezeigt wäre. Genau dazu rät der Bube der Münzen. Er ist beständig und zielorientiert. Als Bube befindet er sich auf der Ebene der Manifestation und Verwirklichung. Bei ihm haben Gedanken und Pläne sichtbare Gestalt angenommen. Und darum geht es mir.

 

c) Wie kann mein Lieblingscharakter dabei vermitteln?
Dazu habe ich die Schwerter VI gezogen und noch eine Ergänzungskarte, die Münzen VIII.
Mein Lieblingscharakter:

Die Schwerter VI zeigen einen „Aufbruch zu neuen Ufern“. Was auch immer das heißt, die Karte rät, dieses Ufer anzustreben. Die Ergänzungskarte bringt es dann auf den Punkt. Fleißig dranbleiben. Nur so kann sich meine Liebe erden.

 

 

Die Botschaft ist klar. Schon als Kind habe ich das gehört: Von nichts kommt nichts. Hand anlegen ist angesagt.
Hast du die Legung ausprobiert? Es würde mich freuen.

Weiter mit dieser netten Familie


3. Schritt
Wer nervt mich am meisten? Womit nervt er mich?

Die beiden Könige ergänzen sich prächtig. Sie sind richtige Bremser. Der Schwert-König denkt alles mögliche, was zu tun wäre und wie, der Münz-König sitzt das dann aus. Ich entscheide mich jetzt für den König der Münzen als Nerver. Er sitzt untätig da und wartet darauf, dass irgendwas passiert. Es passiert aber leider nur das, was ich selbst mache. Diese Untäti9gkeit nervt gewaltig. Im Kopf bin ich aktiv beschäftigt, aber an der Umsetzung hapert es. Wenn das nicht nervt!!!

 


4. Schritt
Wen mag ich am liebsten? Wie unterstützt mich das?

Ganz klar ist es die Königin der Kelche, die ich am liebsten mag. Sie unterstützt mich fundamental mit ihrer Liebe. Ohne die Liebe zu dem, was ich vorhabe, hätte ich schon längst hingeschmissen. Aber nein, die große Liebe zur Sache lässt mich nicht los. Sie ist das Gegengewicht zu den beiden Bremsern. Bestimmt ist sie stärker als der Münz-König. Ganz sicher!

 


5. Schritt
Wer ist mein Hauptantrieb? Wer versorgt mich mit der nötigen Energie?

Das ist natürlich der Ritter Stäbe. Wenn ich ihn lasse, gibt er mir die nötige Energie, um meine Ziele aktiv zu verfolgen.

 

 

 

Übrigens, ich habe schon damit angefangen.

 

Meine teuflisch nette Familie


Mein Thema dieser Legung ist die Frage, warum ich dem Zeil, das ich anstrebe, nicht näher komme. Ich will es ja schließlich erreichen. Warum packe ich es nicht an? Meine übliche Entschuldigung: Keine Zeit! bringt es wirklich nicht mehr. Zu tun gibt es immer jede Menge, warum setze ich mein Ziel nicht oben auf die Prioritätenliste?
1. Schritt
Erst mal habe ich aus den 16 Hofkarten 5 Karten gezogen und zu jeder Karte ganz spontan einen kurzen Satz geschrieben:

Mal abwarten und alles überdenken

 

 

Ganz schnell anpacken

 

 

Es ruhig angehen lassen

 

 

Es ist meine ganze Liebe

 

 

Ganz genau hinschauen, was mir gut tut

 

 

2. Schritt
Sodann habe ich die Karten sinnvoll arrangiert und zwar so:

An oberster Stelle steht die Königin der Kelche. Ohne sie wäre alles ohne Wert. Ganz zu unterst liegen zwei sehr zögerliche Gestalten. Die würde ich am liebsten rauswerfen. Aber das lassen sie nicht zu. Die beiden Karten in der Mitte legen mit einerseits nahe, die Sache endlich richtig anzugehen, dabei aber darauf zu achten, ob das, was ich tue, wirklich sinnvoll ist und mir gut tut.
Soweit erst mal. Die andere Hälfte der Legung folgt in Kürze.