Das Wagen-Turm-Jahr 2012

Januar 18th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Nun wollen wir uns mal die Tarot-Prophezeiungen Armin Denners für 2012 anzuschauen. Das Geburtsdatum des Jahres (1.1.2012=7) ergibt die Karte Der Wagen. Mit ihm über die Quersumme verbunden ist Der Turm.
Der Wagen legt uns nahe, unsere Gefühle zu erkunden, die schönen und angenehmen ebenso wie die unerwünschten, und unsere Motivationen gut zu bündeln. Nur so werden wir unsere Zugtiere so zu lenken wissen, dass sie gemeinsam in dieselbe Richtung laufen. Tun sie das nicht, wird unser Lebenswagen auseinandergerissen und wir erleben ein Turm-Szenario. Der Turm will stets blockierte Wachstumskräfte freisetzen.
Die Frage, die wir uns stellen und beantworten müssen, lautet also: „Wie geht es mir?“ Erst dann kann sich der Wagen, der auf der Karte seine Fahrt noch nicht aufgenommen hat, wieder in Bewegung setzen.
Die Vorwärts-Bewegung unseres Lebenswagens bringt uns zwangsläufig in Kontakt mit der Außenwelt. Das lenkt unseren Blick auf die Frage „Wie geht es dir?“ Damit ist unsere Empathie gefordert und setzt voraus, dass wir wissen, wie es uns selbst geht.

Äußerer Fortschritt führt auf direktem Weg zum Turm, wenn die innere Entwicklung nicht gleichzieht. Wir müssen lernen, den äußeren Fortschritt lebensfördernd und nicht zerstörerisch einzusetzen.
Denner sagt, dass wir in 2012 dazu gezwungen sein werden, uns im Großen wie im Kleinen aufeinander zu zubewegen und die auseinanderdriftende Trennung unterschiedlicher Systeme zu verringern, sodass die Reise in eine einheitliche Richtung gehen kann.
Wie das geschehen wird?  Wir werden sehen, was das Jahr 2012 von uns als Mensch und als „Völker-Familie“, die wir erst werden müssen, fordert.

Wie können wir das mit Leben erfüllen, dass wir alle im gleichen Boot sitzen? Wie finden wir zu allgemeingültigen Werten der Menschlichkeit? Denners Antwort ist das Stellen der Gralsfrage: „Wie geht es dir?“ Das bedeutet, Menschen anderer Gesinnung nach ihren Motiven zu fragen, ihre anderen Lebensentwürfe nicht als Angriff aufzufassen, und gleichzeitig auch in die eigenen Abgründe zu schauen. Dies gilt im Kleinräumigen wie im Globalen.
„Der Dialog könnte völlig neue Dimensionen der Integration erfahren, wenn man den Aggressoren auf der emotionalen Ebene des „Wie geht es dir?“ begegnen würde.“ S. 84.
Das gilt nach Denner für alle Bereiche, auch für den Umgang mit dem Terrorismus. Er führt das überzeugend aus. Klar ist ja, dass diese Gewalt mit Gegengewalt bisher nicht aus der Welt geschafft werden konnte.
Denner sagt, dass im Wagen-Turm-Jahr Aggressionen im Großen wie im Kleinen sprunghaft ansteigen werden, da Gewalt immer noch mit Gegengewalt begegnet wird.
Nur eine Änderung unserer Kommunikationsformen führt uns zu globalem Bewusstsein und zum Erkennen emotionaler Gemeinsamkeiten anstelle von Revierkämpfen um Machtverteilung.
Wir müssen begreifen: Wir sind alle eins und Trennung ist Illusion.
Dann verbindet sich die Energie des Wagens fließend mit der des Turms und eine gewaltsame Befreiung ist nicht mehr nötig.

Das war ein ganz kurzer Abriss. Ausführlicher findest du das im Buch von Armin Denner„Tarot-Prophezeiungen – Ein Vorausblick auf die Jahre 2011-2014“, Books on Demand GmbH Norderstedt 2010.

Ursula

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